Biografie
Suna Kan ist eine türkische Violinistin, die am 21. Oktober 1936 in Adana geboren wurde. Ihre musikalische Karriere begann sie mit ihrem ersten Konzert im Alter von 9 Jahren, in dem sie unter anderem Mozarts 5.
Konzert und Violins Concerto Nr. 22 von Viotti aufführte. 1948 erhielt sie durch das „İdil Biret - Suna Kan Gesetz“ die Möglichkeit, ihre musikalische Ausbildung in Frankreich fortzusetzen.
Am Pariser Konservatorium studierte sie bei Gabriel Bouillon und schloss 1952 mit Auszeichnung ab. 1954 gewann sie die Goldmedaille beim Genfer Wettbewerb und erzielte auch Erfolge bei internationalen Wettbewerben wie den Viotti-Wettbewerben und dem Münchener Wettbewerb. Suna Kan gab zahlreiche Konzerte nicht nur in Europa, sondern auch in Asien und Afrika.
Nach ihrer Rückkehr in die Heimat arbeitete sie als Solistin bei der Präsidial-Symphonieorchester und setzte sich für die Anerkennung universeller Musik ein. Im Jahr 1971 widersprach sie einem geplanten Konzert von Buhurizade Mustafa Itri, das von Talat Sait Halman, dem ersten Kulturminister der Türkei, organisiert werden sollte, was zur Absage des Konzerts führte. Von 1977 bis 1986 leitete sie als Konzertmeisterin das TRT Ankara Kammerorchester.
1960 heiratete sie den Musiker Faruk Güvenç, und diese Ehe dauerte bis zu seinem Tod im Jahr 1982. 1988 heiratete sie Halit Güvener, ließ sich jedoch 1992 scheiden. Suna Kan verstarb am 11.
Juni 2023 im Alter von 87 Jahren in Ankara.