Biografie
Süreyya Ayhan wurde am 6. September 1978 im Korgun-Bezirk von Çankırı geboren. Ihr Interesse für Leichtathletik begann in der Schulzeit, als ihr Vater, ein Amateurathlet, sie unterstützte.
Im Alter von 14 Jahren trat Ayhan in das Çankırı Leichtathletikbildungszentrum ein und absolvierte ihr Studium in der Abteilung für Körpererziehung und Sport an der Kahramanmaraş Sütçü İmam Universität. Während ihrer Universitätsjahre hatte sie Schwierigkeiten, regelmäßig Sport zu treiben, konnte jedoch dank der Unterstützung der Gemeinde Aksaray weiterhin trainieren. Sie trat für Vereine wie Fenerbahçe, MTA und Ankara an und wechselte 1997 zu ENKA.
Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney erreichte sie im 1500-Meter-Lauf das Halbfinale und begann, in der Türkei bekannt zu werden. Im Jahr 2001 erzielte sie bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Edmonton, Kanada, einen historischen Erfolg, indem sie im Halbfinale des 1500-Meter-Laufs ins Finale einzog. Im selben Jahr gewann sie bei den Weltuniversitäts-Sommerspielen in Peking die Goldmedaille über 1500 Meter und sicherte der Türkei die erste Goldmedaille.
2002 gewann sie bei den Europameisterschaften in München, Deutschland, die Goldmedaille im 1500-Meter-Lauf und stellte einen türkischen Rekord auf. 2003 errang sie bei den Weltmeisterschaften in Paris eine Silbermedaille und sicherte der Türkei die erste Medaille in dieser Veranstaltung. Im Jahr 2004 wurde sie während ihrer Vorbereitung auf die Olympischen Spiele wegen Dopings gesperrt, und 2008 wurden bei einer weiteren Dopingkontrolle verbotene Substanzen entdeckt.
Am 25. Januar 2008 erhielt sie eine lebenslange Sperre, die später auf vier Jahre reduziert wurde. Süreyya Ayhan lebt derzeit mit ihrem Ehemann und zwei Kindern in Antalya.