Tayfun Atay

Biografie

Prof. Dr. Tayfun Atay wurde 1962 in Ankara geboren.

Er begann seine Ausbildung an der Fakultät für Sprach- und Geschichts- sowie Geographie der Universität Ankara im Fachbereich Anthropologie. Nach Abschluss seines Bachelor-Studiums setzte er sein Studium an der gleichen Universität mit einem Master fort. Anschließend absolvierte er seinen Master- und Doktoratsstudiengang an der School of Oriental and African Studies (SOAS) der Universität London.

Seine akademische Laufbahn begann er als Forschungsassistent an der Fakultät für Literatur der Hacettepe-Universität, wo er von 1984 bis 1996 tätig war. In der Zeit von 1996 bis 2001 arbeitete er dort als Forschungsdozent und erlangte später von 2001 bis 2006 den Titel eines außerordentlichen Professors an der Fakultät für Sprach- und Geschichts- sowie Geographie der Universität Ankara im Fachbereich Volkskunde. Von 2006 bis 2012 hatte er die Professur in demselben Bereich inne und war von 2007 bis 2014 zusätzlich als Lehrbeauftragter im Fachbereich Soziologie der Middle East Technical University tätig.

Seit 2014 ist er Vorsitzender des Fachbereichs Soziologie der Okan-Universität. Tayfun Atay war in den Jahren 2003 und 2004 zusammen mit Can Dündar Herausgeber der wöchentlichen Beilage zur Populärkultur der Zeitung Milliyet und schreibt seit 2006 regelmäßig für die Zeitungen BirGün, T24, Radikal und Cumhuriyet. Zu seinen Veröffentlichungen zählen Werke wie „Eine Naqschbandi-Gemeinschaft im Westen“, „Religion bringt das Leben aus dem Gleichgewicht“, „Es lebe das Zeitalter der Berühmtheit“, „See und Mensch“, „Türken, Kurden, Zyprioten“, „Chinesische und japanische Angelegenheiten“, „Partei, Gemeinschaft, Sekte – Ein politisches Notizbuch über den Religionswahn der AKP-Türkei“ und „Ich sehe, also bin ich“. Seit der Gründung von T24 im September 2009 zählt Tayfun Atay zu den ersten Autoren und setzt seine schriftlichen Beiträge dort fort.