Terry Gilliam

Regisseur
Verheiratet

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Biografie

Terry Gilliam wurde am 22. November 1940 in Medicine Lake, Minnesota, USA, geboren. Der Künstler, dessen voller Name Terrence Vance Gilliam lautet, ist als einer der anarchistischen Regisseure des Kinos bekannt.

Mit dem Umzug seiner Familie nach Los Angeles hatte er die Möglichkeit, Hollywood kennenzulernen und die Abläufe der Filmindustrie zu verstehen. Diese Erfahrungen bildeten die Grundlage seiner zukünftigen hollywoodkritischen Ansichten. Sein Studium begann er am Occidental College mit Physik, bevor er sich der Politikwissenschaft widmete.

Eine sechsmonatige Reise nach Europa im Jahr 1967 stellte einen Wendepunkt in seiner Karriere dar. Nach dem Abschluss seiner Reise in Paris kehrte er nach New York zurück, um bei einer Werbeagentur zu arbeiten. Ein Vorfall dort führte dazu, dass er die USA verließ und sich in England niederließ.

Im Jahr 1968 gründete er zusammen mit John Cleese die Comedy-Gruppe Monty Python und drehte von 1969 bis 1974 für die BBC die Serie Monty Python's Flying Circus. 1975 trat er mit Monty Python and the Holy Grail in die Welt des Films ein. Sein 1985 geschriebenes und inszeniertes Werk 'Brazil' zählt zu seinen bekanntesten Filmen.

1989 drehte er den Film 'Die Abenteuer des Baron Munchausen' und führte 1991 Regie bei 'Der König der Fischer'. 1995 schuf er mit '12 Monkeys' ein bedeutendes Werk im Bereich der Science-Fiction. Im Jahr 2001 begann er mit den Dreharbeiten zu 'Der Mann, der Don Quijote tötete', konnte den Film jedoch aus verschiedenen Gründen nicht vollenden.

2013 übernahm er die Regie bei dem Film 'Zero Theorem'. Terry Gilliam heiratete 1973 die Maskenbildnerin Maggie Weston und hat drei Kinder. Im Jahr 2006 erhielt er die britische Staatsbürgerschaft.

In seinen Filmen werden häufig Themen wie Träume, Fantasiewelten und die Bedrohung durch die von Menschen geschaffene Technologie behandelt.