Biografie
Thales wurde 624 v. Chr. in Milet geboren und war ein Mathematiker sowie Philosoph.
Er gilt als einer der bedeutendsten Denker des antiken Griechenlands und ist bekannt als Gründer der Naturphilosophie. In seiner Philosophie definiert er Wasser als die Quelle allen Seins. Als einer der ersten Schüler der ägyptischen Mathematikschule leistete Thales bedeutende Beiträge in den Bereichen Mathematik und Astronomie.
Besonders bekannt wurde er durch die Lösung des Problems, ein Dreieck in einen Kreis zu zeichnen, sowie durch die Berechnung der Höhe von Pyramiden mithilfe von Schatten. Dank seiner astronomischen Fähigkeiten sagte Thales die Sonnenfinsternis am 28. Mai 585 v.
Chr. voraus. Zudem stellte er grundlegende Prinzipien der Geometrie auf und entwickelte zahlreiche Theoreme.
Berichten zufolge erhielt Thales während seines Lebens eine Ausbildung in Ägypten und Babylon. Auch im Berufsleben war Thales erfolgreich, da er durch die Vorhersage der Olivenernte einen bedeutenden Gewinn erzielte. Darüber hinaus setzte er sich für die Einheit der ionischen Stadtstaaten in Form eines föderierten Staates ein und spielte aktiv eine Rolle in dieser Angelegenheit.
Seinem Tod zufolge, so berichtet Diogenes Laertius, starb Thales, während er bei einem Wettkampf im Gymnase vom Hitze und Schwäche überwältigt wurde. Seine Familie gehörte zu den wohlhabenden Bürgern, und Thales verbrachte seine Freizeit damit, über große Probleme nachzudenken. Er hinterließ zahlreiche Weisheiten über Weisheit und empfahl ein tugendhaftes Leben während seiner Lebenszeit.