Biografie
Theodor Herzl wurde am 21. Mai 1860 in einer jüdischen Familie in Budapest, Ungarn, geboren. Er ist bekannt als Journalist und Politiker sowie als Gründer der Zionismusbewegung.
In jungen Jahren zog er mit seiner Familie nach Wien, Österreich, wo er an der Universität Wien Rechtswissenschaften studierte. Nach dem Abschluss seiner Promotion in Rechtswissenschaften im Jahr 1884 arbeitete er an Gerichten in Wien und Salzburg. Herzl beschäftigte sich eingehend mit dem Zionismus und setzte sich insbesondere nach dem Dreyfus-Skandal für die Schaffung eines jüdischen Staates in Palästina ein, um der wachsenden Antisemitismusbewegung zu begegnen.
1896 veröffentlichte er sein Buch „Der Judenstaat“, welches zur Stärkung der zionistischen Sache beitrug. Im Jahr 1897 leitete er die Gründung der Weltzionistischen Organisation und wurde auf dem ersten Kongress zum Präsidenten gewählt. Theodor Herzl verstarb am 3.
Juli 1904 im österreichischen Reichenau an der Rax im Alter von 44 Jahren. 45 Jahre nach seinem Tod wurde sein Leichnam in das Land überführt, das er sich als jüdischen Staat erträumt hatte. Obwohl er selbst kein gläubiger Mensch war, betrachtete Herzl den Zionismus als einen Weg für das jüdische Volk, ein sicheres Zuhause zu finden.