Thomas Mann

Schriftsteller

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Biografie

Thomas Mann war ein meisterhafter deutscher Romancier, der das literarische Schaffen des 20. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat. Er wurde am 6.

Juni 1875 in Lübeck, Deutschland, geboren. In seinen Werken kritisierte Mann die Religion, den Faschismus und das Bürgertum und wurde 1929 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Sein erstes bedeutendes Werk, 'Buddenbrooks', verfasst im Alter von 26 Jahren, gilt als scharfsinnige Analyse des Lübecker Bürgertums.

Während seiner Studienzeit ließ er sich von den Gedanken des Philosophen Arthur Schopenhauer und Friedrich Nietzsche inspirieren und fand auch Anregungen bei dem musikalischen Genie Richard Wagner. Nach dem internationalen Erfolg mit 'Buddenbrooks' schrieb der Autor zahlreiche Kurzgeschichten und Romane. 1902 veröffentlichte er sein autobiografisches Werk 'Tonio Kröger' und heiratete 1905 die Münchnerin Katja Pringsheim. Aus dieser Ehe gingen sechs Kinder hervor.

Während des Zweiten Weltkriegs wandte sich Mann von seinen konservativen Ansichten ab und wurde zu einem Verfechter der Demokratie und der Republik. In seinem Hauptwerk 'Der Zauberberg' kritisierte er die Sinnlosigkeit des Krieges. 1933 emigrierte Mann in die Schweiz, wo er mit der Arbeit an seinem vierbändigen Werk 'Joseph und seine Brüder' begann. 1936 wurde er seine deutsche Staatsbürgerschaft entzogen und zog 1938 in die USA.

Dort unterrichtete er an der Princeton Universität. 1944 erhielt Mann die US-amerikanische Staatsbürgerschaft und produzierte während des Zweiten Weltkriegs antifaschistische Radioprogramme. 1952 kehrte er in die Schweiz zurück, wo er jedoch sein letztes Werk 'Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull' nicht vollenden konnte.

Am 12. August 1955 starb er im Alter von 80 Jahren in Zürich.