Tracey Emin

Maler

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Biografie

Tracey Emin wurde am 3. Juli 1963 im Londoner Stadtteil Croydon geboren und hat tief verwurzelte Zigeuner- und zypriotisch-türkische Wurzeln. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Emin in der südwalisischen Stadt Margate, wo sie mit 13 Jahren die Schule verließ und sich im Alter von 15 Jahren nach London aufmachte.

Mit diesem mutigen Schritt legte sie den Grundstein für ihre Karriere im Bereich der Kunst. Emins künstlerische Reise begann 1993 mit der Eröffnung des Geschäfts „The Shop“ zusammen mit ihrer Künstlerfreundin Sarah Lucas in London. Dieser Ort bot eine Plattform, die die Grenzen der Kunst herausforderte und handgefertigte Produkte präsentierte, und diente somit als eine Ausdrucksform der Kreativität. Zu Emins bemerkenswertesten Werken zählen das Zelt „Everyone I Have Ever Slept With“, in dem die Namen von 102 Personen, die zwischen 1963 und 1995 Teil ihres Lebens waren, eingearbeitet sind, sowie „My Bed“, in dem sie ihr unordentliches Bett ausstellte. Obwohl „My Bed“ 1999 für den Turner Prize nominiert wurde, konnte Emin diesen renommierten Preis nicht gewinnen.

Sie hat sich als wichtige Figur in der Kunstwelt etabliert, insbesondere als Teil der jungen britischen Künstlerbewegung, die in den 1980er Jahren entstand. Emin konzentriert sich in ihrer Kunst auf tiefgreifende Themen wie Sexualität und die Objektivierung des weiblichen Körpers und spiegelt mutig ihre persönlichen Erfahrungen wider. Im Jahr 2007 wurde sie von der Royal Academy of Arts eingeladen und erhielt den Titel „Royal Academician“. 2011 eröffnete sie ihre bislang größte Einzelausstellung unter dem Titel „Love is What You Want“ in der Hayward Gallery in London, die ein breites Publikum erreichte.

2020 erhielt sie die Diagnose Blasenkrebs, erholte sich jedoch nach der Behandlung. 2023 gründete sie die Tracey Emin Foundation mit dem Ziel, Kunststudenten kostenlose Arbeitsräume zur Verfügung zu stellen. Trotz ihrer Herkunft als Tochter eines zypriotisch-türkischen Vaters hat sich Tracey Emin als eine der führenden zeitgenössischen Künstlerinnen Englands einen festen Platz in der Kunstszene erarbeitet. Am 4.

Februar 2025 wird sie im Buckingham Palace den Titel „Dame“ erhalten und somit ihrer Karriere einen weiteren prestigeträchtigen Akzent verleihen.