Tristan Tzara

Dichter

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Biografie

Tristan Tzara wurde am 16. April 1896 in Moineşti, Rumänien, geboren und war ein rumänischer Dichter und Essayist. Er gilt als Pionier der Dadaismus-Bewegung und verfasste 1916 das Dadaistische Manifest.

Während des Ersten Weltkriegs versammelte er sich gemeinsam mit führenden Künstlern Europas im Café 'Cabaret Voltaire' in Zürich, um einen neuen Denkansatz gegen die Barbarei des Krieges zu entwickeln. Tzara entwickelte sein literarisches Verständnis vollständig auf der Grundlage von Zufällen. Seine Gedichte schuf er, indem er Wörter aus Zeitungen schnitt und diese in einem Hut vermischte, um sie zufällig zu ziehen.

Im Jahr 1921 ließ sich Tzara in Paris nieder, wo er mit bedeutenden Künstlern wie André Breton, Philippe Soupault, Louis Aragon und Paul Éluard zusammenarbeitete. 1929 trat er der Surrealismus-Bewegung bei und trug zur Entwicklung des marxistischen Denkens innerhalb dieser Strömung bei. 1937 schloss Tzara sich der Französischen Kommunistischen Partei an und war während des Zweiten Weltkriegs Teil der französischen Widerstandsbewegung.

Zu seinen Werken zählen 'L'Homme approximatif' (1931), 'Parler seul' (1950) und 'La Face intérieure' (1953). Darüber hinaus existiert auch ein Buch mit dem Titel 'Dada Manifestoları', das von Elif Gökteke ins Türkische übersetzt wurde. Tristan Tzara verstarb am 25.

Dezember 1965 in Paris, Frankreich.