Ursula Le Guin

Schriftsteller

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Biografie

Ursula Le Guin wurde am 21. Oktober 1929 in Berkeley, Kalifornien, USA, geboren und verstarb am 22. Januar 2018 in Portland, Oregon, USA, im Alter von 89 Jahren.

Sie gilt als eine der bedeutendsten Autorinnen der Science-Fiction- und Fantasy-Literatur. Die Autorin, deren vollständiger Name Ursula Kroeber lautet, ist die Tochter eines Anthropologen, Alfred Kroeber, und einer Psychologin und Schriftstellerin, Theodora Kroeber. Le Guin entnahm ihren Namen dem St.

Ursula-Tag, der auf ihr Geburtsdatum fällt. In ihrer Familie hat sie drei ältere Brüder, Clifton, Theodore und Karl Kroeber. Ihre schulische Laufbahn begann sie an der Berkeley High School, von der sie 1947 ihren Abschluss machte.

Anschließend absolvierte sie ihr Studium am Massachusetts-Radcliffe College und erwarb ihren Masterabschluss an der Columbia University. Ihre Masterarbeit beschäftigte sich mit der Literatur des Mittelalters und der Renaissance in Frankreich und Italien. Le Guin wurde für ihr Interesse an Mythologie und Science-Fiction bekannt; bereits im Alter von 9 Jahren schrieb sie ihre erste Kurzgeschichte und sandte mit 11 Jahren ihre erste Science-Fiction-Geschichte an die Zeitschrift "Incredible Science Fiction".

Die Autorin hat an zahlreichen Universitäten unterrichtet und zahlreiche Übersetzungen, Anthologien und Artikel veröffentlicht. Ihre Werke zeigen Einflüsse von Jung, Taoismus, Existenzialismus und der griechischen Mythologie. 1969 erlangte sie mit ihrem Roman "Der linke Hand der Dunkelheit" große Bekanntheit und gewann die Hugo- und Nebula-Preise.

Am 22. Dezember 1953 heiratete sie den Historiker Charles A. Le Guin, mit dem sie drei Kinder hatte: Elisabeth (geb.

1957), Caroline (geb. 1959) und Theodore (geb. 1964).

Le Guin hat in ihrer literarischen Karriere zahlreiche Romane, Geschichten und Essays verfasst, von denen viele auch für das Kino adaptiert wurden.