Biografie
Ursula von der Leyen wurde am 8. Oktober 1958 im Herzen Belgiens, in Brüssel, geboren. Mit ihrem bürgerlichen Namen Ursula Gertrud Albrecht wuchs sie in einer großen Familie mit fünf Brüdern auf.
Ihre Ausbildung begann sie an der Europäischen Schule in Brüssel, bevor sie 1971 mit ihrer Familie nach Deutschland zog und somit einen neuen Lebensabschnitt begann. In Deutschland besuchte sie das Gymnasium Lehrte, wo sie sich auf Naturwissenschaften und Mathematik konzentrierte und 1976 das Abitur ablegte. 1977 nahm sie ihr Studium der Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Göttingen und Münster auf, das sie 1980 erfolgreich abschloss.
Zudem studierte sie an der Medizinischen Hochschule Hannover und erwarb 1987 den Titel einer approbierten Ärztin. Zwischen 1988 und 1992 war sie als Assistenzärztin an der Medizinischen Hochschule Hannover tätig und erlangte 1991 den Doktortitel in der Medizin. 1994 musste sie ihre akademische Laufbahn jedoch mit der Geburt ihrer Zwillingskinder beenden. Im Jahr 1986 heiratete Ursula den Mediziner Heiko von der Leyen, mit dem sie sieben Kinder bekam.
Ihre politische Karriere begann sie 1990 durch den Beitritt zur CDU und trat 1999 aktiv in die Politik ein. Von 2003 bis 2005 war sie als Ministerin für Soziale Sicherheit, Frauen, Familie und Gesundheit im Kabinett des niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff tätig. Zwischen 2005 und 2019 hatte sie ununterbrochen Ministerposten inne und machte 2013 als erste Frau in der Geschichte Deutschlands den Schritt zur Verteidigungsministerin.
Im Jahr 2019 kandidierte sie für das Amt der Präsidentin der Europäischen Kommission und übernahm diese bedeutende Position am 1. Dezember 2019. 2020 gelangte sie in die Liste der 100 einflussreichsten Personen des Time Magazins und wurde von Forbes 2022 und 2023 zur weltweit mächtigsten Frau ernannt.
Bei den Europawahlen 2024 wurde sie erneut zur Präsidentin der Europäischen Kommission gewählt und setzte ihre Einflussnahme auf der internationalen Bühne fort.