Üzeyir Hacıbeyli

Komponist

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Biografie

Üzeyir Hacıbeyli wurde am 19. September 1885 in der Stadt Ağcabedi in Aserbaidschan geboren. Er gilt als eine der bedeutendsten Figuren der aserbaidschanischen Musik des 20.

Jahrhunderts und ist als der erste Komponist der Oper im türkisch-muslimischen Raum anerkannt. Sein Vater, Ebdülhüseyin Bey, war ein adliger Staatsbeamter. Nach seiner ersten Ausbildung in Şuşa setzte Hacıbeyli seine Studien von 1899 bis 1904 an der Lehrerbildungsanstalt in der georgischen Stadt Gori fort.

Schon in jungen Jahren zeigte er Interesse an Musik und Poesie. In Gori lernte er nicht nur die russische Sprache und Literatur, sondern machte auch Fortschritte im Bereich der Musik. Im Jahr 1908 feierte er großen Erfolg mit der Aufführung der ersten Oper der türkisch-islamischen Welt, 'Leylâ und Mecnun'.

Dieses Werk hat einen bedeutenden Platz im Kulturleben Aserbaidschans. Hacıbeyli ist auch der Autor zahlreicher Opern und musikalischer Komödien wie 'Şeyh Sinan', 'Rüstem İle Zöhreb' und 'Şah Abbas und Hurşid Banu'. Im Jahr 1915 kehrte er zur journalistischen Tätigkeit zurück und gründete die Musikgesellschaft der Hacıbeyli-Brüder.

1921 trug er mit der Gründung der ersten Musikschule in Aserbaidschan zur musikalischen Bildung bei. 1940 erhielt er den Titel eines Professors und wurde 1945 zum akademischen Mitglied der Aserbaidschanischen Akademie der Wissenschaften gewählt. Am 23.

November 1948 verstarb Hacıbeyli im Alter von 63 Jahren in Baku. Er ist auch als Komponist der Nationalhymne Aserbaidschans bekannt und vertonte das Gedicht 'Çırpınırdın Karadeniz'.