Vincenzo Camuccini

Maler

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Biografie

Vincenzo Camuccini wurde am 22. Februar 1771 in Rom, Italien, geboren und verstarb am 2. September 1844 im Alter von 73 Jahren ebenfalls in Rom.

Der italienische Maler, der im neoklassizistischen Stil arbeitet, schuf 1798 sein erstes und bekanntestes Werk mit dem Titel „Der Tod von Julius Cäsar“. Seine Ausbildung begann er bei seinem Bruder Pietro, der als Restaurator tätig war, und beim Graveur Pietro Leone Bombelli. Anschließend setzte er seine Kunststudien im Atelier des Malers Domenico Corvi fort.

Bis zu seinem etwa 30. Lebensjahr kopierte er Werke berühmter alter Meister. Camuccinis Arbeiten sind oft von der antiken römischen und christlichen Geschichte inspiriert.

Im Jahr 1800 schuf er das Gemälde „Der Unglaube des Heiligen Thomas“, das vom Vatikan in Auftrag gegeben wurde, und im Jahr 1806 erhielt er den Auftrag für zwei große Gemälde für die Kirche San Giovanni in Piacenza. 1810 wurde Camuccini von Napoleon Bonaparte anerkannt und traf den Maler Jacques Louis David, mit dem er gemeinsam nach München und Paris reiste. Sein 1815 entstanden Porträt von Papst Pius VII.

befindet sich heute in der Wiener Galerie. Neben seiner künstlerischen Karriere war Camuccini auch Generalinspektor der Vatikanmuseen und der Mosaikfabrik sowie Direktor der römischen Neapolitanischen Akademie. 1802 wurde er Mitglied der Accademia di St.

Luca und übernahm ab 1805 dessen Präsidentschaft. Im Jahr 1829 wurde er zum Ehrenmitglied der Nationalen Akademie des Designs gewählt.