Biografie
Virginia Woolf, am 25. Januar 1882 in London, England, geboren, ist eine bekannte englische Schriftstellerin, Feministin, Romanautorin und Kritikerin. Sie ist die Tochter des angesehenen Autors Sir Leslie Stephen, der zu den prominenten Schriftstellern der viktorianischen Ära zählt, und das fünfte von sieben Geschwistern.
Der plötzliche Tod ihrer Mutter hinterließ tiefe Spuren in Woolfs Leben und führte zu psychischen Problemen. Ihre Ausbildung erhielt Woolf überwiegend im häuslichen Rahmen und begann schon in jungen Jahren, literarisch tätig zu werden, wobei sie sich schnell einen eigenen Platz in der literarischen Welt eroberte. 1905 begann sie professionell mit dem Schreiben und erregte 1915 mit ihrem ersten Roman 'The Voyage Out' Aufsehen.
In ihren Werken setzte sie die Technik des Bewusstseinsstroms ein, um die inneren Gedanken und Gefühle ihrer Charaktere intensiv darzustellen. Wichtige Werke wie 'Mrs Dalloway', 'To The Lighthouse', 'Orlando' und 'Ein Zimmer für sich allein' spiegeln ihre feministische Perspektive und modernen Erzählstil wider. Virginia Woolf nahm am 28.
März 1941, stark von ihren psychischen Krisen beeinflusst, sich das Leben. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Leonard Woolf gründete sie den Hogarth Press Verlag, der zur Veröffentlichung vieler bedeutender Werke beitrug.