Voltaire

Schriftsteller

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Biografie

Voltaire, mit dem bürgerlichen Namen François Marie Arouet, wurde am 12. November 1694 in Paris, Frankreich, geboren und gilt als ein berühmter französischer Schriftsteller, Denkender und Philosoph. Er verstarb am 30.

Mai 1778 im Alter von 84 Jahren. Voltaire hat bedeutende Beiträge zur Französischen Revolution und zur Aufklärung geleistet und zahlreiche Werke im Bereich des Theaters hervorgebracht. Sein Werk 'Zadig' wird als eines der ersten Beispiele der Kriminalliteratur betrachtet.

Im Alter von zehn Jahren wurde Voltaire auf ein Jesuitenkolleg geschickt, wo er durch seinen scharfen Verstand auffiel und seinem Vater, der eine juristische Ausbildung für ihn wünschte, erklärte, dass er sich keinen anderen Beruf als die Literatur vorstellen könne. Nach dem Schreiben seiner ersten Tragödie 'Oedipe' begann er, das Pseudonym Voltaire zu verwenden. Mit dem Tod von König Ludwig XIV.

im Jahr 1715 wurden die Einschränkungen der Rechte und Freiheiten des Volkes aufgehoben, was Voltaire die Möglichkeit gab, scharfe und satirische Schriften zu verfassen. Diese Veröffentlichungen führten jedoch dazu, dass er 18 Monate lang in der Bastille inhaftiert wurde. Nach seiner Freilassung gelang es ihm, sein Werk 'Oedipe' auf die Bühne zu bringen, was große Erfolge bescherte.

Während seines Aufenthalts in England kam Voltaire mit den Ideen von Gedankenfreiheit und Toleranz in Berührung und traf viele bekannte Schriftsteller. 1745 wurde er mit Hilfe von Madame de Pompadour, der Mätresse von König Ludwig XV., zum königlichen Historiker ernannt und 1746 in die Akademie aufgenommen. Im Jahr 1753 ließ er sich in der Schweiz nieder und verfasste dort sein Werk 'Candide'.

Als er 1778 nach Paris zurückkehrte, wurde sein Stück 'Irène' aufgeführt und erlangte großen Erfolg. In den Jahren vor seinem Tod genoss er großen Respekt für seine Werke.