Walter Gropius

Architekt

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Biografie

Walter Gropius wurde am 18. Mai 1883 in Berlin, Deutschland, geboren und gilt als einer der ersten Architekten, die den Modernismus adaptierten. Seine architektonische Ausbildung begann er an einer Technischen Hochschule in München und setzte sie anschließend in Berlin-Charlottenburg fort.

Im Jahr 1904 begann er, in einem Architekturbüro in Berlin zu arbeiten. Während des Ersten Weltkriegs diente er als Kavallerieoffizier in der deutschen Armee, wurde verwundet und erhielt für seinen Mut das Eiserne Kreuz. Nach dem Krieg schloss er sich einer Gruppe radikaler Designer und Architekten an.

1919 gründete er in Weimar das Bauhaus, indem er die Akademie der schönen Künste und die Hochschule für angewandte Kunst vereinte. Diese Bewegung beherbergte bedeutende Künstler wie Paul Klee, Wassily Kandinsky, Moholy-Nagy und Lyonel Feininger. Bis 1928 leitete er das Bauhaus, bevor er 1933, während der Zeit des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland, nach der Schließung der Schule nach England emigrierte.

1937 ließ er sich in den USA nieder und arbeitete dort als Dozent an der Harvard-Universität. 1945 gründete er die Gruppe T.A.C. (The Architects Collaborative).

Im Jahr 1963 entwarf er das heute als MetLife bekannte Pan Am Gebäude. Walter Gropius starb am 5. Juli 1969 in Boston, Massachusetts, USA, im Alter von 86 Jahren.