Wilhelm Röntgen

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Biografie

Wilhelm Conrad Röntgen wurde am 27. März 1845 in der Stadt Lennep, Deutschland, geboren. Er ist als der Erfinder der X-Ray-Strahlen bekannt und gab zudem dem Element Roentgenium seinen Namen.

Röntgen setzte seine Ausbildung von 1861 bis 1863 an der Technischen Schule Utrecht fort und immatrikulierte sich 1865 an der Universität Utrecht. Anschließend vervollständigte er seine Ausbildung am Federal Polytechnical Institute in Zürich, wo er 1869 als Maschinenbauingenieur abschloss. Im Jahr 1875 begann Röntgen als Dozent an der Universität Straßburg, und im selben Jahr erlangte er den Titel eines Professors an der Akademie für Landwirtschaft in Württemberg.

1876 kehrte er nach Straßburg zurück, um dort als Professor für Physik zu unterrichten. 1900 trat er an der Universität München eine neue Stelle an, wo er seine Karriere fortsetzte. Ab 1895 arbeitete Röntgen an Hochspannungsentladungen und entdeckte am 8.

November 1895 die X-Ray-Strahlen mithilfe von Hittorf-Crookes-Röhren. Diese Entdeckung wurde durch das Röntgenbild der Hand seiner Frau Anna Bertha historisch bedeutend. 1901 erhielt er den Nobelpreis für Physik und spendete das Preisgeld an seine Universität.

Röntgen weigerte sich, das Patent für seine Entdeckung anzumelden, und wünschte, dass die Strahlen nicht nach ihm benannt werden. Als Vater der Radiologie angesehen, verstarb Röntgen am 10. Februar 1923 in München an Darmkrebs.