William Adolphe Bouguereau

Maler

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Biografie

William Adolphe Bouguereau wurde am 30. November 1825 in La Rochelle, Frankreich, geboren und war ein französischer akademischer Maler. Er verstarb am 19.

August 1905 in seiner Geburtsstadt im Alter von 80 Jahren. Bouguereau zeichnete sich durch realistische Malerei aus, in der er mythologische Themen verwendete und klassische Motive modern interpretierte, wobei er insbesondere den weiblichen Körper betonte. Sein Werk „Die Geburt der Venus“ aus dem Jahr 1879 wird im Musée d'Orsay in Paris ausgestellt und gilt als sein bekanntestes Gemälde.

Bereits in jungen Jahren begann Bouguereau mit dem Malen, trotz des Wunsches seiner Familie, dass er Weinhändler werden sollte. Dank eines Kunden konnte er eine Ausbildung in den Schönen Künsten beginnen. Er trat in das Studio von François-Edouard Picot ein und wurde 1846 an der École des Beaux-Arts angenommen, von wo er 1850 graduierte.

Im 19. Jahrhundert erlangte er mit seinen naturalistischen mythologisch sowie genrebildlichen Darstellungen große Bekanntheit. Bouguereau wurde insbesondere für seine Arbeiten, die Kinder aus dem Dorfleben zeigten, geschätzt und schuf zahlreiche Werke inspiriert von klassischer Geschichte und Mythologie.

Im Jahr 1900 bezeichneten Edgar Degas und Claude Monet Bouguereau als einen der großen französischen Maler des 19. Jahrhunderts. Insgesamt schuf er während seines Lebens 826 Gemälde.

Eines seiner bedeutendsten Werke, „Die Jugend des Bacchus“, wurde 1884 vollendet und fällt durch seine große Größe ins Auge. Bouguereau erlangte Ruhm, indem er den menschlichen Körper auf idealisierte Weise darstellte. Heute steigt das Interesse an seinen Werken erneut.