Biografie
Winston Churchill wurde am 30. November 1874 in Oxfordshire, England, geboren. Sein Vater war Lord Randolph Churchill, seine Mutter die Amerikanerin Lady Randolph Churchill, Tochter des Millionärs Leonard Jerome.
Den Großteil seiner Kindheit verbrachte Churchill in Internaten und absolvierte seine Schulausbildung an der Harrow School. Trotz seines rebellischen Charakters war er in Fächern wie Englisch und Geschichte erfolgreich. Mit 20 Jahren trat er in die Royal Army ein und übernahm seinen ersten Einsatz in Indien.
Während des Burenkriegs geriet er in Gefangenschaft, was ihn zu einem nationalen Helden machte. 1900 wurde er als Abgeordneter für die Konservative Partei gewählt. 1904 wechselte er zur Liberalen Partei und wurde 1911 Erster Lord der Admiralität.
Nach der Niederlage in Gallipoli 1916 geriet seine politische Karriere in eine schwierige Phase. 1939 wurde er erneut zum Ersten Lord der Admiralität ernannt und 1940 Premierminister. Während des Zweiten Weltkriegs machte ihn seine Kriegsführung sowie seine guten Beziehungen zum US-Präsidenten Franklin Roosevelt zu einem der bedeutendsten Staatsmänner in der britischen Geschichte.
Nach dem Krieg setzte er sich für die Vereinigung Europas ein. 1953 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. 1963 wurde ihm die Ehrbürgerwürde der USA verliehen.
Am 24. Januar 1965 starb er im Alter von 91 Jahren in London an einem Schlaganfall und wurde im Blenheim Palace beigesetzt. Churchill hat während seines Lebens zahlreiche bedeutende Erfolge erzielt und ein von Herausforderungen geprägtes Leben geführt.
In seiner politischen Laufbahn wurde er mehrfach aus seinen Ämtern entlassen, fand jedoch immer wieder seinen Weg zurück. Auch seine Schriftstellerkarriere war äußerst erfolgreich, und er hinterließ viele Werke.
Todesumstände
Londra, İngiltere