Biografie
Yann Tiersen wurde am 23. Juni 1970 in Brest, Frankreich, geboren und ist ein französischer Musiker. Seine Musikkarriere begann er 1995 mit dem Debütalbum „La Valse Des Monstres“, gefolgt von den Alben „Rue Des Cascades“ (1996) und „Le Phare“ (1998), die ihm international Anerkennung einbrachten.
Tiersen hat einen experimentellen und minimalistischen Stil in seiner Musik entwickelt, wobei er traditionelle und innovative Elemente miteinander kombiniert und zwischen Folk, Pop und Rock wechselt. Mit dem 1999 veröffentlichten Album „Tout Est Calme“ und „L'absente“ aus dem Jahr 2001 erzielte er bedeutende Erfolge in Frankreich. 2001 wollte der berühmte Regisseur Jean Pierre Jeunet mit Tiersen für den Film „Le fabuleux destin d'Amélie Poulain“ zusammenarbeiten.
Diese Kooperation trug entscheidend zur internationalen Bekanntheit von Tiersens Musik bei. Mit dem Film „Amélie“ gewann er den César für die „Beste Filmmusik“ und erhielt im selben Jahr den Preis für die „Beste Originalfilmmusik“ bei den World Soundtrack Awards. Im Jahr 2004 schrieb er die Musik für den Film „Goodbye Lenin“, für den er ebenfalls Auszeichnungen erhielt.
Tiersen kombiniert in seiner Musik verschiedene Instrumente und kreiert vielfältige Improvisationen. In seinen letzten Arbeiten hat er sich einem experimentellen Stil zugewandt, der stärkere Klänge und Rhythmen einbezieht. Außerdem hat Tiersen seinen eigenen Stil entwickelt, indem er Schreibmaschinenanschläge und die Geräusche verschiedener Objekte in seine Musik integriert.