Biografie
Yaşar Aydın wurde am 22. Mai 1971 in Artvin geboren. Mit seiner Familie wanderte er im Alter von vier Jahren nach Deutschland aus.
Er setzte seine Ausbildung in Hamburg und Lancaster in den Bereichen Soziologie und Wirtschaft fort. 2009 schloss er seine Doktorarbeit mit dem Titel „Eine Analyse und Kritik einer sozialen Struktur“ ab. Seit August 2009 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Institut für Wirtschaft in Hamburg, wo er an dem Projekt „Migrationsabsichten und die Abwanderung von türkischstämmigen Akademikern von Deutschland nach Türkei“ beteiligt ist.
Im Jahr 2015 übernahm er eine Lehrtätigkeit an der HafenCity Universität Hamburg und führte zudem Forschungsarbeiten am SWP Türkisch Wirtschafts- und Politikwissenschaftsforum durch. Derzeit ist er als Hochschulprofessor an der HafenCity Universität Hamburg tätig. Dr.
Yaşar Aydın hat zahlreiche erfolgreiche Projekte in Deutschland und Hamburg initiiert. Er ist Autor des 2013 veröffentlichten Buches „Transnational statt nicht integriert“ und leistet bedeutende Beiträge im Bereich der Migrationsforschung. Er ist Mitglied der Hans Böckler Stiftung und Hamburg.
Zudem verfasst er Artikel zu aktuellen Themen in der türkischen Sprache und in deutschen Zeitungen. Seine Forschungsgebiete umfassen die Innen- und Außenpolitik der Türkei, Modernisierung, Nationalismus, Migrationspolitik und Sozialphilosophie. Zu seinen bedeutenden Publikationen zählen „Transnational statt integriert: Die Migration hochqualifizierter Türken aus Deutschland“ (2013), „Popkultur-Diskurs: Über die Beziehung zwischen Gesellschaft, Kulturindustrie und Wissenschaft“ (2010) und „Topoi der Fremden: Eine Analyse und Kritik einer sozialen Struktur“ (2009).