Biografie
Yaşar Seyman wurde am 17. März 1954 in Erzincan geboren. In vielen Quellen wird angegeben, dass er ursprünglich aus Aşkale in Erzurum stammt.
Seine Ausbildung absolvierte er am Bildungsinstitut Ankara sowie am Institut für Bankwesen, von denen er auch seinen Abschluss erlangte. Sein Berufsleben begann er bei der İş Bankası, wo er von 1976 bis 1987 tätig war. In dieser Zeit engagierte er sich auch in der Gewerkschaftsarbeit.
Ab 1983 hielt er die Präsidentschaft von BASİSEN (Gewerkschaft der Bank- und Versicherungsangestellten) für Ankara und die innere Anadolu-Region inne. Im Jahr 2018 trat er von seiner 29 Jahre währenden Funktion in der Gewerkschaft zurück, um sich als Kandidat für das Parlament der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) zur Wahl zu stellen. Yaşar Seyman hatte auch für eine gewisse Zeit das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden der CHP inne.
Seine Schriftstellerkarriere begann er 1982 mit dem Artikel „Ozan Ali Yüce İle Söyleşi“, der in der Zeitschrift Hürriyet Gösteri veröffentlicht wurde. In der Folge erschienen seine Texte in wichtigen Publikationen wie Milliyet, Cumhuriyet und Bizim Gazete. Seit 2004 ist er Kolumnist bei der Birgün Zeitung.
Seyman, der auch als Verteidiger der Frauenrechte bekannt ist, gewann 1986 den Forschungspreis der Akademi Kitabevi für sein Werk „Hüznün Coşkusu Altındağ“, das 1993 als Theaterstück inszeniert und an den StaatsTheatern aufgeführt wurde. 2005 wurde es als Musical am Van Devlet Tiyatrosu gezeigt. Im Jahr 1993 erhielt er den Preis als herausragender Autor von der Sanat Kurumu und im Jahr 1995 den Spezialpreis des Ministeriums für Kultur.
1998 wurde er von der Zeitung Sabah als eine der 75 Frauen des Aufbruchs anlässlich des 75. Jubiläums der Republik ausgewählt. Am 13.
April 2007 erhielt er einen Preis der Çağdaş Gazeteciler Derneği für seinen Artikel, und am 23. April 2007 wurde ihm in Athen von Global Union (UNI) der Preis für die erfolgreichste weibliche Gewerkschafterin Europas verliehen. Zu seinen bedeutenden Werken zählen unter anderem „Hüznün Coşkusu Altındağ“, „Umut Gün Işığında“, „Kadın ve Sendika“, „Yüksek Sesle Düşünmenin Tam Sırasıdır“ und „Fındık Çiçek Açınca Kadının Türküsü“.
Yaşar Seyman setzt sowohl seine Schriftsteller- als auch seine Gewerkschaftskarriere in Ankara fort.
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