Yavuz Taner

Sänger
Verheiratet

Countdown zum Geburtstag (wird 76)

-
Tage
-
Std
-
Min
-
Sek

Biografie

Yavuz Taner gehört zu den geschätzten Stimmen der türkischen Volksmusik. Geboren wurde er im Juli 1949 in Istanbul. Ursprünglich stammt er aus dem Stadtteil Gemerek in Sivas und sein echter Nachname ist Durmuş.

Nach dem Abschluss der Grundschule setzte er seine Ausbildung an einer Mittelschule fort, verließ diese jedoch, um eine musikalische Ausbildung zu verfolgen. 1964 trat er dem Aksaray Musiki Cemiyeti bei und erhielt dort Unterricht in traditioneller türkischer Volksmusik von Meistermusikern wie Abdullah Nail Bayşu, Nida Tüfekçi und Adnan Ataman. 1969 veröffentlichte er seine erste 45er-Single mit dem Titel „Sen Gelsen De Olur – Kalbe Asla Değilmez“ über das Label Arya Plakçılık.

Daraufhin folgte eine weitere Single mit dem Namen „Güzel Kızlar – Gemiciler Kalkalım“ bei Kervan Plakçılık. Im Jahr 1980 gewann er die Aufnahmeprüfung für das türkische Volksmusikensemble des Istanbul Devlet Belediye Konservatoriums und setzte dort seine musikalische Karriere fort. Zwischen 1980 und 1990 war er als Solist und Hintergrundsänger im türkischen Volksmusikchor tätig und spielte Instrumente wie Bağlama und Ud.

Yavuz Taner hat in seiner Musikkarriere mit vielen bekannten Künstlern zusammengearbeitet, und seine Werke wurden von Größen wie Bülent Ersoy, Hüseyin Altın und Müslüm Gürses interpretiert. 1987 veröffentlichte er sein Album „Yaşamanın Kuralı“ über das Musikproduktionsunternehmen Türküola, welches später unter dem Titel „Sende Sevgi Yok“ von Elenor Plakçılık erneut veröffentlicht wurde. Sein Lied „Gitme“ wurde 1987 zum besten Song des Jahres gewählt.

Im Jahr 1988 übernahm er die Regie des Albums „Kara Zindan“ von İbrahim Tatlıses und erhielt 1990 den Preis für den besten Regisseur beim Musikwettbewerb der Müzik Dergisi. Yavuz Taner verstarb am 14. Februar 1990 im Alter von 41 Jahren aufgrund eines Herzinfarkts in Istanbul.

Er hinterließ zwei Söhne namens Umut und Barış, die beide eine Leidenschaft für die Musik hegen.