Biografie
Yelda Reynaud wurde am 17. Januar 1972 in Wien, Österreich, geboren. Mit bürgerlichem Namen Yelda Kaymakçı, wanderte sie im Alter von fünf Jahren nach Deutschland aus, da ihre Familie als Gastarbeiter arbeitete.
Nach ihrer ersten Ausbildung in Deutschland zog sie nach Ägypten, wo sie einige Jahre als Tauchlehrerin tätig war. Dort lernte sie den Franzosen Jean-Jacques Reynaud kennen und heiratete ihn. Im Alter von 18 bis 19 Jahren erhielt sie ein Angebot eines amerikanischen Unternehmens und reiste nach Detroit, wo sie acht Monate arbeitete und das Geschäft von Grund auf lernten.
Da ihre Planungen für eine Reise nach Indonesien aufgrund von Visumsproblemen scheiterten, ließ sich das Paar in Paris nieder. In Paris absolvierte sie sechs Jahre lang eine Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste im Bereich Theater und Film und arbeitete vier Jahre lang an verschiedenen Theatern als Schauspielerin. 1998 erregte sie Aufmerksamkeit mit der Rolle der Hülya im Film „Yara“, den der türkische Regisseur Yılmaz Arslan schrieb und inszenierte, und gewann den Preis für die „Beste Schauspielerin“ beim 18.
Istanbul Film Festival. Gemeinsam mit Özlem Düvencioğlu gründete sie die Produktionsfirma Başıbozuk Ltd. Yelda Reynaud spricht fließend Türkisch, Englisch, Deutsch und Französisch.
Zudem hat sie Grundkenntnisse in Ägyptischem Arabisch, Italienisch und Spanisch. Zu ihren bedeutenden Werken zählen Filme wie „İki Gözüm“, „Ölümle Dans“, „Yaşamın Kıyısında“, „Anlat İstanbul“ und „Yara“. Zwischen 2007 und 2010 trat sie in der Serie „Parmaklıklar Ardında“ auf.
Während ihrer Karriere hat sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten und sich zu einer wichtigen Persönlichkeit des türkischen Kinos entwickelt.