Biografie
Yoon Suk-yeol wurde am 18. Dezember 1960 im Stadtteil Yeonhui-dong in Seoul, Südkorea, geboren. Der 65-Jährige ist der 13.
gewählte Präsident Südkoreas. Seine schulische Ausbildung begann er an der Daegwang Grundschule, gefolgt von der Joongrang Mittelschule und der Choongam Mittelschule, bevor er das Choongam Gymnasium abschloss. Sein Jurastudium absolvierte er an der Seoul National University, wo er auch einen Masterabschluss im Bereich Recht erlangte.
Yoon begann seine berufliche Laufbahn 1994 bei der Staatsanwaltschaft Daegu, arbeitete 2002 für kurze Zeit als Anwalt in der Kanzlei 'Bae, Kim & Lee', kehrte jedoch anschließend wieder zur Staatsanwaltschaft zurück. 2013 leitete er ein spezielles Ermittlerteam, das den Skandal um die öffentliche Manipulation des Nationalen Geheimdienstes untersuchte. 2016 wurde er zum Leiter der Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Choi Soon-sil-Skandal ernannt, der den damaligen Präsidenten Park Geun-hye und den Samsung-Vizepräsidenten Lee Jae-yong betraf.
Am 19. Mai 2017 wurde Yoon zum Leiter der Seoul Central District Prosecutor’s Office ernannt und übernahm am 16. Juli 2019 die Position des Generalstaatsanwalts von Südkorea.
Nach seinem Rücktritt vom Amt des Staatsanwalts am 4. März 2021 gewann er die Präsidentschaftswahlen 2022 und trat am 10. Mai 2022 sein Amt an.
Yoon kündigte am 20. März 2022 an, dass sein Büro im Gebäude des Verteidigungsministeriums im Stadtteil Yongsan in Seoul eingerichtet werden würde, und öffnete den Blue House, der seit 74 Jahren als Präsidentsitz genutzt wurde, für die Öffentlichkeit ab dem 10. Mai 2022.
Am 3. Dezember 2024 erklärte Yoon das Kriegsrecht, was als verfassungswidrig angesehen wurde und zu seiner Absetzung durch das Verfassungsgericht führte. Der rechtliche Prozess ist nach wie vor im Gange.