Biografie
Yurdaer Doğulu wurde am 7. April 1941 in Gaziantep geboren und ist ein bedeutender Musiker, der wesentliche Beiträge zur türkischen Musik geleistet hat. Seine Musikkarriere begann mit neun Jahren, als er Mandoline spielte, und später erlernte er auch das Udu und die Kanun.
Wegen seines Interesses an westlicher Musik entschied er sich für die Gitarre und prägte damit seine musikalische Laufbahn. Sein Hochschulstudium begann er an der Fakultät für Naturwissenschaften der Universität Ankara und schloss es an der Geologie-Fakultät der Universität Istanbul ab. Der Grund für seinen Umzug nach Istanbul war eine Tätigkeit als Gitarrist im Erol Büyükburç Orchester.
Nach 2-3 Jahren in diesem Orchester trug er zur Vertretung der Türkei bei internationalen Musikfestivals bei und gewann den ersten Preis beim Balkan Festival. Zwischen 1960 und 1975 gab Yurdaer Doğulu Konzerte mit seinem eigenen Orchester in vielen Städten. 1976 begann er zusammen mit dem Pianisten İlhan Bakır, auf Bühnen zu arbeiten, und in dieser Zeit begann er auch zu singen.
Mit dem Song „Elveda Meyhaneci“ gewann er den „Altın Plak“ (Goldene Schallplatte) Preis und unterrichtete viele Künstler in Musik. Im Jahr 1978 gründete er das „Yurdaer Doğulu Kunstzentrum“ in Istanbul-Bahçelievler. Yurdaer Doğulu brachte neue Interpretationen der Türkischen Kunstmusik und der Türkischen Volksmusik hervor, und seine 45er Schallplatten standen wochenlang an den Spitze der Charts.
1970 heiratete er Serpil Akgün und war Vater von drei Kindern. Er starb am 19. Februar 1987 in Istanbul.