Biografie
Yves Klein wurde am 28. April 1928 in Nice, Frankreich, als Sohn einer Künstlerfamilie geboren. Sein Vater, Fred Klein, schuf figürative Gemälde, während seine Mutter, Marie Raymond, sich der abstrakten Malerei widmete.
So entwickelte Yves Klein bereits in jungen Jahren eine Leidenschaft für die Kunst. Seine Ausbildung setzte er an der Ecole Nationale de la Marine Marchand und der Ecole Nationale des Langues fort. Von 1942 bis 1946 besuchte er diese Schulen und knüpfte in dieser Zeit enge Freundschaften mit Künstlern wie Claude Pascal und Arman Fernandez.
Ab 1947 interessierte er sich zunehmend für spirituelle Bereiche und wie fernöstliche Kampfsportarten, insbesondere Judo. 1948 gab er mit der Aussage „Der blaue Himmel ist mein Werk“ dem Himmel seine Unterschrift und legte damit den Grundstein für seine künstlerische Laufbahn. Im selben Jahr entwickelte er sein Projekt „Monoton-Symphonie der Stille“.
1950 arbeitete er in Irland und verfasste verschiedene Texte. 1952 reiste er nach Japan, wo er ein Buch über mentale Kontrolle und Techniken im Judo schrieb. 1954 kehrte er nach Paris zurück und begann, seine monochromen Arbeiten auszustellen.
1955 fand seine erste öffentliche Ausstellung statt. 1960 erhielt er das Patent für die Farbe, die als „Internationales Kleinblau“ bekannt wurde. 1962 heiratete er in Paris und wurde Vater eines Sohnes.
Doch am 6. Juni 1962 erlag er während des Filmfestivals von Cannes im Alter von 34 Jahren einem Herzinfarkt.