Biografie
Zeki Ökten wurde am 4. August 1941 in Istanbul geboren und zählt zu den bedeutenden Regisseuren des türkischen Kinos. Seine Karriere im Filmgeschäft begann er 1964 als Assistent und hatte diese Position neun Jahre lang inne.
1972 gab er mit dem Film „Kadın Yapar“ sein Regiedebüt und zog ein Jahr später mit „Bir Demet Menekşe“ die Aufmerksamkeit auf sich. Dieser Film behandelt eine Liebesgeschichte, die aus einer gesellschaftlichen Perspektive erzählt wird und von Selim İleri verfasst wurde. Ökten zählt zu den Vertretern der zweiten Generation von Filmschaffenden, die nach wichtigen Persönlichkeiten wie Osman Seden, Ömer Lütfü Akad und Metin Erksan aufstiegen.
In Filmen wie „Askerin Dönüşü“ (1974), „Sürü“ (1978) und „Düşman“ (1979) zeigte er einen realistischen Stil, während er in Werken wie „Kapıcılar Kralı“ (1976) und „Çöpçüler Kralı“ (1977) gesellschaftliche Probleme mit Komik verband. Für „Kapıcılar Kralı“ erhielt er den Preis für „Beste Regie“ beim 14. Antalya Film Festival.
Der Film „Sürü“, dessen Drehbuch von Yılmaz Güney stammt, erlangte international große Erfolge und gewann zahlreiche Auszeichnungen. 1982 wurde er mit „Faize Hücum“ beim Antalya Film Festival sowohl mit dem Preis für den „Besten Film“ als auch für die „Beste Regie“ ausgezeichnet. In 1993 drehte Zeki Ökten die Fernsehserie „Saygılar Bizden“ mit Kemal Sunal und gewann 1999 beim 37.
Goldenen Orangenfilmfestival mit dem Film „Güle Güle“ die Auszeichnungen für „Bester Film“ und „Bestes Drehbuch“. Im Jahr 2006 inszenierte er den Film „Çinliler Geliyor“. Zeki Ökten verstarb am 19.
Dezember 2009 im Alter von 68 Jahren nach einer Herzoperation.