Biografie
Zeynep Aksu wurde am 1. November 1949 in Istanbul geboren und zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten des türkischen Kinos. Ihr bürgerlicher Name ist Füsun Demiroğlu.
Ihre Schauspielkarriere begann sie 1967 mit dem Film „Namus Borcu“, in dem sie neben bekannten Größen der Zeit, wie Cüneyt Arkın, auftrat. Insgesamt wirkte sie während ihrer Karriere in 40 Filmen mit und setzte ihre Schauspielerei bis 1973 fort. Für ihre Leistung im Film „Üvey Ana“ erhielt sie 1971 den Preis für die Beste Schauspielerin beim Antalya Altın Portakal Film Festival.
Nach einer Auszeit kehrte Zeynep Aksu 2003 mit einer Rolle in der TV-Serie „Baba“ auf die Bildschirme zurück. Neben ihrer filmischen Laufbahn erlebte Aksu auch in ihrem Privatleben bemerkenswerte Ereignisse. Ihr Vater, der nichts von ihrer Karriere als Filmschauspielerin wusste, nahm an einem Wettbewerb teil, was dazu führte, dass Zeynep Aksu fünf Jahre lang keinen Kontakt zu ihm hatte.
Nach ihrem Rückzug aus dem Filmgeschäft versöhnte sie sich mit ihrem Vater und verbrachte Zeit mit ihm. Sie war zweimal verheiratet und hat aus ihrer ersten Ehe einen Sohn. Zeynep Aksu wird als eine wichtige Figur des türkischen Kinos angesehen und hat im Verlauf ihrer Karriere zahlreiche Auszeichnungen erhalten.