Çetin İnanç

Regisseur

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Biografie

Çetin İnanç, am 12. September 1941 in Ankara geboren, zählt zu den bedeutendsten Regisseuren des türkischen Kinos. Seine Karriere im Film begann 1961 mit einer Assistenzrolle in dem von Atıf Yılmaz inszenierten Film „Allah Cezanı Versin Osman Bey“.

Nachdem er mit Ömer Lütfi Akad in verschiedenen Projekten zusammengearbeitet hatte, kooperierte er mit Yılmaz Atadeniz, der Filme in einem ähnlichen Stil drehte. Seine erste Regieerfahrung sammelte er 1967 mit dem Film „Çelik Bilek“ und setzte seine Karriere 1968 mit „Kral Kim?“ fort. Çetin İnanç ist besonders für seine Fähigkeit bekannt, Filme schnell zu drehen, was ihm den Spitznamen „Jet-Rejisör“ einbrachte.

Sein 1970 gedrehter Film „Çeko“ führte zur Explosion des Western-Genres in Yeşilçam. In seinen Filmen ließ sich Çetin İnanç häufig von ausländischen Produktionen inspirieren, was dazu beitrug, dass einige seiner Werke Kultstatus erreichten. Ab den 1980er Jahren begann er, Action- und Martial-Arts-Filme zu produzieren, und schrieb zusammen mit Cüneyt Arkın Drehbücher für zahlreiche erfolgreiche Projekte.

Sein Film „Dünyayı Kurtaran Adam“ gilt weltweit als einer der schlechtesten Filme. Çetin İnanç hat sich einen wichtigen Platz im türkischen Kino erarbeitet und drehte Filme, die selbst mit heutigen Mitteln schwer umsetzbar wären, unter finanziellen Einschränkungen. Noch heute hat er einen nachhaltigen Einfluss auf die Filmwelt und ist mit Berrin İnanç verheiratet.