Biografie
Manfred von Richthofen wurde am 23. November 1916 in Breslau, Deutschland, geboren und starb am 21. April 1918 in Morlancourt.
Er gilt als einer der erfolgreichsten Kampfpiloten des Ersten Weltkriegs und hat 80 feindliche Flugzeuge abgeschossen, wodurch er in die Geschichte als einer der erfolgreichsten Kriegsflieger eingegangen ist. Aufgrund seines rot lackierten Flugzeugs wurde Richthofen als 'Roter Baron' bekannt, er begann seine militärische Ausbildung bereits im Alter von 11 Jahren und trat mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs in die Luftwaffe ein. 1915 nahm er an Aufklärungsflügen an der Westfront teil und begann 1916 als Jagdpilot zu operieren, wobei er sein erstes feindliches Flugzeug abschoss und dafür ausgezeichnet wurde.
Zusammen mit seinem Bruder Lothar diente er lange Zeit an der Front und wurde als Taktikexperte und Scharfschütze bekannt. 1917 erhielt er die Pour le Mérite-Medaille, nachdem er sein 16. feindliches Flugzeug abgeschossen hatte.
Im Mai 1917, innerhalb eines Monats, schoss er 22 feindliche Flugzeuge ab und wurde somit zum erfolgreichsten Piloten des Krieges. Am 6. Juli 1917 wurde er schwer verwundet und verfasste während seiner Genesung seine Autobiografie.
Bei einem Aufklärungsflug am 21. April 1918 wurde er getroffen und verlor sein Leben. Während seiner aktiven Dienstjahre wurde Richthofen unter anderem mit den Spitznamen 'Roter Baron', 'Roter Kampfpilot', 'Roter Teufel' und 'Roter Ritter' bezeichnet.