Osman Altuğ

Akademiker

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Biografie

Osman Altuğ wurde 1946 im Stadtteil Aşağı Nohutlu von Yozgat geboren und begann seine schulische Ausbildung in dieser kleinen Stadt. Seine Kindheit verbrachte Altuğ in Yozgat, bis seine Familie nach Istanbul zog, wo er seine Bildung fortsetzen konnte. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Grund- und Hauptschule in Istanbul besuchte er die Beyoğlu Handelsakademie, wo er sowohl an den Unterrichtsstunden teilnahm als auch ins Berufsleben eintrat.

Nach seinem Abschluss an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Verwaltungswissenschaften der Universität Istanbul im Jahr 1968 setzte Altuğ seine akademische Karriere als Assistent fort. 1972 promovierte er und festigte seinen Platz in der akademischen Welt, und 1978 erhielt er den Titel eines Dozenten. Im Jahr 1988 wurde er Professor an der Marmara-Universität und übernahm die Leitung des Instituts für Betriebswirtschaftslehre innerhalb der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Verwaltungswissenschaften. Zwischen 1961 und 1983 bekleidete Osman Altuğ Führungspositionen in Unternehmen der Industrie, des Handels, des Bankwesens und der Kapitalmärkte.

Von 1989 bis 1991 war er Projektleiter im Industrial Training Project des Hochschulrates (YÖK) und der Weltbank. In der Zeit von 1983 bis 1996 erbrachte er Beratungsdienste für verschiedene Ministerien und war von 1996 bis 1997 der Chief Advisor for Economics in der Refahyol-Regierung. Altuğ hat zahlreiche Artikel und Vorträge zu Themen wie Buchhaltung, Steuern, Audit, Finanzierung, Genossenschaftswesen, Management, angewandte Wirtschaft und informelle Wirtschaft verfasst.

Als Pionier des Begriffs „informelle Wirtschaft“ auf akademischer Ebene wurde Altuğ 1992 von der DPT-Staatskanzlei für den „König-Boudouin-Preis für internationale Entwicklung“ vorgeschlagen und als Wirtschaftswissenschaftler des Jahres 2002 von der Eko Vitrin-Zeitschrift ausgezeichnet. Osman Altuğ setzt seine wissenschaftlichen Untersuchungen und Forschungen im Bereich der angewandten Wirtschaft mit Entschlossenheit fort. Zu seinen bedeutendsten Werken gehören unter anderem „Kostenrechnung“, „Gründung von Unternehmen“, „Bankgeschäfte und Buchhaltung“ sowie „Informelle Wirtschaft“.