Biografie
Richard Dawkins wurde am 26. März 1941 in Nairobi, Kenia, geboren und ist ein Ethologe, Evolutionsbiologe und Autor. Sein vollständiger Name ist Clinton Richard Dawkins und er hat britische Wurzeln.
Zu der Zeit, als Richard geboren wurde, arbeitete sein Vater, Clinton John Dawkins, in Kenia. Die Familie kehrte 1949 nach England zurück, und Richard wuchs auf der Farm Over Norton Park in der Nähe von Oxford auf. Seine schulische Ausbildung begann Dawkins an der Oundle School, wo er von 1954 bis 1959 das Abitur ablegte.
Anschließend studierte er Zoologie an der Universität Oxford und schloss 1962 sein Studium ab. Nach dem Abschluss seiner Doktorarbeit im Jahr 1966 arbeitete er von 1995 bis 2008 als Professor für Zoologie an der Universität Oxford. Dawkins, der eine atheistische und humanistische Weltanschauung vertritt, ist stellvertretender Vorsitzender der British Humanist Association.
Bekannt dafür, sich gegen kreationistische Überzeugungen auszusprechen, hat Dawkins zahlreiche populärwissenschaftliche Bücher verfasst, die in 31 Sprachen übersetzt wurden. In seinem 2006 veröffentlichten Buch "Der Gotteswahn" widerspricht er den traditionellen Argumenten für die Existenz Gottes und die Notwendigkeit von Religionen und plädiert für eine atheistische Weltanschauung. In seinem 1976 veröffentlichten Werk "Das egoistische Gen" argumentiert er dafür, dass die natürliche Selektion auf der Ebene der Gene untersucht werden sollte, und ist als Begründer der Memetik bekannt geworden.
Richard Dawkins belegte in den Jahren 2005 und 2008 jeweils den 3. bzw. 19.
Platz in den "World's Top 100 Intellectuals"-Listen der Zeitschriften Foreign Policy und Prospect.