Sadık Hidayet

Schriftsteller

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Biografie

Sadık Hidayat wurde am 18. Februar 1903 in der iranischen Hauptstadt Teheran geboren und starb am 9. April 1951 im Alter von 48 Jahren in Paris, Frankreich.

Als einer der bedeutendsten Schriftsteller der iranischen Literatur gilt Hidayat als Pionier der Kurzgeschichten. Seine Schulbildung begann er an einer französischen Schule in Teheran und reiste 1925 nach Europa. Obwohl er überlegte, Zahnmedizin zu studieren, entschied er sich schließlich für Bauingenieurwesen.

Nach vier Jahren in Frankreich und Belgien kehrte er 1930 in den Iran zurück. Hidayat verfasste seine ersten Geschichten in Paris und gründete 1934 die Literaturgesellschaft 'Die Viertel'. In seinen Werken beschreibt er häufig düstere und kranke Charaktere und thematisiert, stark beeinflusst von den Kriegsjahren, diese Motive wiederholt.

Der Autor ist bekannt für Werke wie 'Die blinde Eule', 'Drei Tropfen Blut' und 'Lebendig begraben'. Im Jahr 1936 reiste er nach Indien, um Forschungen über Buddhismus anzustellen, und reflektierte diese Erfahrungen in seinen Schriften. Nach 1940 nahm Hidayat einen realistischen Schreibstil an und behandelte in seinen Werken Themen wie Liebe, Glück und Menschenrechte.

Ende 1950 ließ er sich in Paris nieder, wo er Suizid beging. Seine Werke wurden in viele Sprachen übersetzt und trugen zur internationalen Anerkennung der iranischen Literatur bei.