Biografie
Henri J. Barkey wurde in Istanbul geboren und stammt aus einer jüdischen Familie aus Izmir. Er spricht fließend Türkisch und absolvierte nach seinem Studium seine Promotion im Fach Politikwissenschaft an der University of Pennsylvania.
Zwischen 1998 und 2000 war er im Policy Planning Staff des US-Außenministeriums tätig, wo er direkt dem Außenminister in Bezug auf die Themen Türkei, Griechenland, Zypern, Irak und Nachrichtendienste unterstellt war. Derzeit ist er Vorsitzender des Fachbereichs Internationale Beziehungen an der Lehigh University im Bundesstaat Pennsylvania, USA. Zudem leitet er das Programm für den Nahen Osten am Woodrow Wilson International Center for Scholars.
Barkey hat Lehrveranstaltungen an renommierten Hochschulen wie Princeton, Columbia, Pennsylvania und der State University of New York gehalten. In verschiedenen Medien, insbesondere in Publikationen wie Newsweek, Washington Post und Wall Street Journal, hat er Artikel verfasst. Henri J.
Barkey zählt zu den Personen, die als Referenzen für Fethullah Gülen bei dessen Antrag auf eine Green Card dienten, und es ist bekannt, dass er enge Beziehungen zur Gülen-Gemeinde unterhält. In diesem Zusammenhang nimmt er regelmäßig an Treffen in den Schulen der Gemeinde im Nahen Osten teil. Auch hat Barkey mit der Aussage Aufsehen erregt, dass „Gülen keinerlei Verbindungen zur CIA“ habe.
Darüber hinaus hat er zusammen mit Graham Fuller ein Buch mit dem Titel „Die Kurdenfrage“ verfasst. Neben seiner akademischen Laufbahn teilt Barkey aktiv seine Meinungen zu sozialen und politischen Themen.