Biografie
Pierre Auguste Renoir wurde am 25. Februar 1841 in Limoges, Frankreich, geboren und gilt als berühmter französischer Impressionist. Im Jahr 1862 wurde er an die Akademie der Schönen Künste aufgenommen, wo er sich bald von der klassischen Auffassung der antiken Malerei gelangweilt fühlte.
Daraufhin begann er, im Atelier des schweizerischen Malers Charles Gleyre zu arbeiten, der einen liberaleren Ausbildungsansatz verfolgte. Dort nahm er Unterricht gemeinsam mit Künstlern wie Claude Monet, Alfred Sisley und Frederic Bazille. 1864 stellte er zum ersten Mal sein Gemälde „Esmeralda, die mit der Ziege tanzt“ auf der jährlichen Ausstellung des Pariser Salons aus.
1874 gründete er die Anonymous Artist Society und begann, als Teil der Impressionisten-Gruppe bekannt zu werden. In dieser Zeit begann Renoir, die umgebende Welt, die Straßen von Paris und die Landschaften am Seine zu malen. 1880 lernte er Aline Charigot kennen und heiratete sie 1890.
Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor: Pierre und Jean, wobei Jean später ein bekannter Filmregisseur wurde. Mit der Zeit entfernte sich Renoir von der Impressionismus, um seine Figuren mit klareren Linien darzustellen. 1901 kam sein dritter Sohn Claudel zur Welt.
Aufgrund von rheumatischen Beschwerden ließ er sich 1911 in Cagnes-sur-Mer nieder. 1915 verlor er seine Frau Aline. Renoir verstarb 1919 an Lungenentzündung.
Im Laufe seines Lebens schuf er etwa 6.000 Gemälde, von denen der Großteil in Amerika zu finden ist.