Biografie
Empedokles wurde 494 v. Chr. in der Stadt Agrigentum auf Sizilien geboren und starb im Jahr 434 v.
Chr. im Alter von 60 Jahren. Er zählt zu den Vordenkern des antiken Griechenlands und ist einer der prä-sokratischen Philosophen.
Agrigentum ist eine Stadt, die als griechische Kolonie bekannt ist, und Empedokles wurde hier als Sohn einer angesehenen Familie geboren. Sein Vater spielte eine bedeutende Rolle bei der Absetzung des Tyrannen der Stadt im Jahr 470 v. Chr., weshalb Empedokles ein Angebot erhielt, selbst Tyrann zu werden, dieses jedoch aufgrund seiner demokratischen Neigungen ablehnte.
Empedokles war überzeugt, dass er mit seinem Wissen die Kräfte der Natur beherrschen kann, was zu Gerüchten führte, dass er als Zauberer galt. Um Pestepidemien vorzubeugen, ließ er die umliegenden Sümpfe entwässern und sprengte Felsen, um den nördlichen Wind freizusetzen und die Luft in Agrigentum zu verbessern. Seine philosophischen Gedanken brachte er in Form von Gedichten zum Ausdruck und war damit nach Parmenides der zweite bedeutende Denker, der diese Methode verwendete.
Über die Umstände seines Todes gibt es verschiedene Berichte; einer Legende zufolge sprang er in den Ätna und beendete damit sein Leben. Zu seinen Werken zählen die Gedichte „Über die Natur“ und „Reinigungen“. Empedokles vertrat die Ansicht, dass die grundlegenden Elemente der Natur vielseitig sind und definierte die Elemente Wasser, Luft, Feuer und Erde.
Darüber hinaus erklärte er, dass es eine bewegende Kraft gibt, die das Zusammenfügen und Auseinandergehen dieser Elemente bewirkt, und nannte sie Liebe und Hass. Empedokles argumentierte, dass das Verschwinden eines bestehenden Gegenstands oder das Entstehen von etwas aus dem Nichts unmöglich sei.