Ziya Osman Saba

Dichter

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Biografie

Ziya Osman Saba wurde am 30. März 1910 in Istanbul geboren und zählt zu den wichtigen Dichtern, Schriftstellern und Übersetzern der Republikzeit. Seine Leidenschaft für die Literatur entfaltete sich bereits während seiner Schulzeit, und seine ersten Gedichte wurden 1927 in der Zeitschrift Servet-i Fünun veröffentlicht.

Im Jahr 1928 trat Saba der Gruppe der Yedi Meşaleciler bei und gehörte bald zu den herausragenden Persönlichkeiten dieses Kreises. Sein Verständnis von Poesie begleitete ihn bis zum Ende seiner künstlerischen Laufbahn. Nach der Schließung der Zeitschrift Meşale setzte er seine schriftstellerische Tätigkeit in der Milliyet-Zeitung und der Zeitschrift İçtihat fort.

1936 schloss Saba sein Studium an der juristischen Fakultät der Istanbul Universität ab und arbeitete während seiner Studienzeit bei der Cumhuriyet-Zeitung. Nach seinem Abschluss nahm er eine Stelle bei der Emlak Kredi Bankası an. Aufgrund gesundheitlicher Probleme, insbesondere einer Herzerkrankung, trat Saba 1950 in den Ruhestand und widmete sich den Verlagsaktivitäten des Varlık Verlags.

In seinen Werken behandelt er persönliche Themen wie kindliche Sehnsucht, familiäre Liebe, Armut und Todesangst. Er veröffentlichte Gedichtbände wie 'Sebil und Tauben', 'Vergehende Zeit' und 'Atmen' sowie Erzählbände wie 'Fotoalbum glücklicher Menschen' und 'Verändertes Istanbul'. Ziya Osman Saba verstarb am 29.

Januar 1957 in seiner Wohnung in Istanbul und wurde auf dem Eyüp-Friedhof beigesetzt.