Yusuf Ziya Ortaç

Dichter

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Biografie

Yusuf Ziya Ortaç wurde am 23. April 1895 in Istanbul geboren und gilt als eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der türkischen Literatur. Er war Dichter, Schriftsteller, Journalist, Dramatiker und Politiker.

Ortaç verstarb am 11. März 1967 in Istanbul im Alter von 72 Jahren. Während eines bedeutenden Wandels in der türkischen Nationalliteratur begann er seine poetischen Arbeiten im aruz-Versmaß, wandte sich jedoch unter dem Einfluss der Nationalen Literaturbewegung dem Silbenmaß zu.

Als Teil der Gruppe der „Beş Hececiler“ setzte sich Ortaç für die Vereinfachung der türkischen Sprache ein und verwendete in seinen Werken die gesprochene Sprache. Neben seinen humorvollen und satirischen Texten schuf er auch bedeutende Werke in den Genres Theaterstück, Roman, Memoiren und Reiseberichte. Sein 1918 uraufgeführtes Stück „Binnaz“ leistete einen großen Beitrag zur Entwicklung des türkischen Theaters.

1916 veröffentlichte er seinen Gedichtband „Akından Akına“ und begann anschließend, humorvolle Texte zu schreiben. 1919 brachte er das Humorbuch „Şen Kitap“ heraus und gründete gemeinsam mit Orhan Seyfi Orhon die Zeitschrift „Akbaba“. Diese Zeitschrift setzte in der türkischen Literatur viele Neuerungen um und bot jungen Talenten Chancen.

Bei den Wahlen von 1946 wurde er als Abgeordneter der Cumhuriyet Halk Partisi für die Provinz Ordu in das Parlament gewählt und war zwischen 1950 und 1954 erneut im Parlament tätig. Zu seinen Werken gehören Romane wie „Kürkçü Dükkanı“, „Şeker Osman“, „Göç“ und „Üç Katlı Ev“. Ortaç verstarb 1967 an einem Herzinfarkt und wurde auf dem Friedhof Zincirlikuyu beigesetzt.